Sänger Michael „Harry Cline“ Klein (*´72) hat 1999/ 2000 die Idee zur Gründung einer BON JOVI Coverband, nachdem er zuvor mit der Band Strange bereits u.a. Bryan Adams, Bruce Springsteen und Bon Jovi Songs gecovert hatte. Ebenso war er als Keyboarder/ Backingvocalist der Top 40 Band New Entry (heute House Arrest) aktiv.
Etwa ein ¾ Jahr lang gibt es verschiedene Versuche zur Findung des Line-Ups, auch mit Musikern von Strange. Im Jahr 2000 findet dann mit Gitarrist Marc Schulze (*´68), Robert „Jöcky“ Jöcks [dr] und Rainer „Ari“ Bartels [bs] die erste maßgebliche Session statt. Einziger gespielter Song ist You Give Love A Bad Name. „Harry“ und Marc verstehen sich musikalisch zu 100% und rufen die Band ins Leben. Die beiden anderen springen ab und Marc holt seinen früheren Bandkollegen und langjährigen Freund Floyd in die Formation.
Schlagwerker Leif "Floyd" Drieling (*´65), schon auf Tour mit Uriah Heep, Steeler, Amazone, New Entry und in den 90ern Stammtrommler bei Skyscraper, holt sein Set für die in Gründung befindliche Band aus dem Keller.
Harry schlägt als Bandnamen den Familiennamen Jon´s vor, „Bongiovi“. Um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden, erweitert Marc den Namen um das „o“ am Ende und der Bandname Bongiovio (ein etwas seltenerer, aber ebenfalls gängiger italienischer Nachname) ist entstanden.
Mit Carsten Rebentisch (*´66) [Lawdy/ Sargant Fury] stößt schließlich am Bass ein weiterer Hard-Rocker dazu, daß Line-Up steht soweit, die ersten Bandfotos entstehen.
Carsten ist jedoch mit anderen Projekten stark ausgelastet und Bassist Carsten Fromm (*´65) steigt zunächst als Reservist, später als vollwertiges Bandmitglied mit ein. Carsten F. ist auch Bassist von OFU, Deutschlands einziger U.F.O.-Coverband, war lange als Soundmann mit Gunther Gabriel auf Tour und ist eingefleischter Motorradfahrer.
Die Position des Keyboarders bleibt zunächst vakant und wird mit Gastmusikern besetzt, u.a. Tobias Cosler. Im Sommer 2001 stößt dann Ferdy Doernberg (*´67) zur Band. Der Multi-Instrumentalist wird als bester Keyboarder im Metal-Bereich in Deutschland gehandelt und ist kontinuierlich auf Tour, u.a. mit Axel Rudi Pell.
Für die Herbst/ Winter - Saison 2001/ 2002 entwickeln Bongiovio eine Unplugged -Show zu viert, Harry spielt zusätzlich die Tasten. Die Band tourt mit diesem Konzept durch zahlreiche kleinere Clubs.
Zuvor stellt die Band im November 2001 das Programm testhalber vor ca. 70 geladenen Gästen im Proberaum vor. Der aufgrund persönlicher Bekanntschaft geladene Vertriebschef der Gilde Brauerei Hannover ist begeistert und bietet Bongiovio spontan einen Sponsorenvertrag an.
Bongiovio machen sich sowohl damit als auch mit ihren druckvollen Liveshows schnell einen Namen, spielen bereits auf großen Events wie der Kieler Woche, dem Altstadtfest Hannover oder dem Dresdner Stadtfest, sind auf vielen Stadtfesten als Headliner zu sehen und spielen im Rahmenprogramm mit Jeanette Biedermann, Cappucino, den heimischen Kollegen Fury In The Slaughterhouse, den Weather Girls oder dem Summersoul-Project.
Auf dem Maschseefest in Hannover spielen Bongiovio erstmals "Everyday", knapp einen Monat vor dem offiziellen Release des Songs.
Marc über Everyday
2002 verläßt Keyboarder Ferdy Dörnberg aufgrund zahlreicher anderer Aktivitäten und der für ihn geringen Auftragslage bei Bongiovio (die Band spielte in der Zeit mehr als die Hälfte der Shows unplugged zu viert) die Gruppe und die junge Keyboarderin Judith „Judy“ Severloh (*´82), die besonders mit ihrem Gesang auffällt und die Backing Vocals von Bongiovio sehr bereichert, tritt ein.
Im August 2002 gerät die Band mit dem Ausscheiden von Sänger Harry in die erste große Krise. Seine berufliche Neuorientierung in der Gastronomie ließ ihm keine Zeit mehr für die Konzerte der Band. Man trennt sich zunächst im Unguten, die restliche Band steht vor der Frage „Auflösung oder Neuorientierung?“!
Die bereits feststehenden und gebuchten Konzerte lassen den Vieren keine Wahl und man begibt sich auf Sängersuche. Das Ergebnis ist, daß sich die kommenden zwei Jahre (Mitte 2002 – Mitte 2004) drei renommierte Sänger in der Band abwechseln – Michael Bormann (*´65) [Jaded Heart, Bonfire, J.R. Blackmore´s Superstition, Letter X, Rain], Andreas „Andy“ Schwenger (* ´72 ) [New Entry /House Arrest], Andrew „Mac“ McDermott (* ´66) [Sargant Fury/ Threshold].
Trotz dieser namhaften Frontleute ist dies die schwierigste Phase der Band. Gerade der Leadsänger bestimmt wesentlich das Bild einer Gruppe mit, besonders in einer BJ – Tributeband. Daher fehlt es für Publikum und Veranstalter oft an der Identität durch die wechselnden Sänger. Bongiovio gehen in diesen zwei Jahren trotz ansteigender Auftragslage durch alle Höhen und Tiefen des RocknRoll – Business und stehen im Oktober 2004 vor der Auflösung, nachdem bereits im Frühjahr 2004 Carsten F. (bs) und Judy Severloh (keyb.) durch Klaus Alberti (* ´71) am Bass und in Doppelbesetzung Marc Wittich (* ´76) und Bodo Krah (* ´67) am Keyboard ersetzt worden waren.
Marc - 2002 bis 2004
Doch jede Krise hat ein Ende. Nachdem im August 2004 klar ist, daß für die Shows im September keiner der drei Sänger zur Verfügung steht, wendet sich Marc hilfesuchend an Agenturen in ganz Europa und erhält von einer Firma aus Nordbayern den Kontakt zu Werner „West“ Stadi (* ´71) [Hotwire/ Just Say West]. Werner erklärt sich trotz anfänglicher Vorbehalte gegenüber Coverbands bereit, im September 2004 zwei Shows als Aushilfe zu singen.
Bongiovio goes West, unter diesem Schlagwort beginnt die zweite erfolgreiche und bis heute währende Phase der Band. West nimmt als „der wohl größte Bon Jovi Fan unter der Sonne“ das Heft fest in die Hand und formt Bongiovio zu einem echten Tribute. Er sieht die Band mit den Augen eines BJ-Fans und setzt sich als Ziel, den zahllosen Gleichgesinnten mit jeder Show das Gefühl zu geben, bei einem echten Bon Jovi Konzert gewesen zu sein.
Dieser Zielsetzung sind erneut Personalwechsel in der Band unterworfen. Keyboarder Marc Wittich, der schon im Sommer 2004 mit dem Gedanken gespielt hatte, die Band zu verlassen, verläßt 2005 Hannover und damit auch Bongiovio.
Als Gastmusiker hilft im Jahr 2005 Ben Schröter [These Days/ Stimmkraft] aus, der Anfang 2006 von Markus „Add“ Jentsch (*´73) als festes Bandmitglied abgelöst wird.
Bassist Klaus verläßt die Band Ende 2005 und Bongiovio, mittlerweile über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt, gehen auf Bassistensuche. Über 80 Kollegen bewerben sich um die Stelle, es kommt Anfang 2006 zu an die 30 Auditions im Proberaum von Bongiovio.
Darauf folgen die jeweils kurzen Gastspiele der Tieftöner Guido Hartmann und H.W. „Harvey“ Ranwig, bis Ende 2006 der junge Bassplayer Fabian Ranft (*´84) als neuer fünfter Mann vorgestellt wird.
„Add wird Dad“; Ende 2008 steht fest, dass Keyboarder Markus „Add“ Jentsch im Februar 2009 seine letzte Show mit Bongiovio spielen wird, da seine Frau Kerstin ihr erstes Kind erwartet. Add unterstützt die Suche nach einem Nachfolger und die Band wird schon im Januar 2009 fündig: Wolfhard „Richie“ Böhm (*´69) [Perfect Crime/ Overdrive] ersetzt Add perfekt und steht seit April 2009 mit Bongiovio auf der Bühne.
Musikalische und persönliche Differenzen führen Ende 2009 leider zum Ausstieg von Fabian (bs.). Bongiovio entschließen sich, der Originalband folgend, offiziell zu Viert zu erscheinen und live zunächst mit Gastmusikern zu arbeiten. Ziel ist die Besetzung der Tiefton - Position mit einem "Dauergast" oder inoffiziellen Mitglied, die Band und das Management begeben sich auf die Suche nach einem entsprechenden Musiker.
2010 ist das Jahr des zehnjährigen Bestehens von Bongiovio. Da es kein genaues Datum der Bandgründung gibt, wird die Band im Frühjahr 2011 das zehnjährige Bühnenjubiläum begehen.
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Best Line-Ups























